Meine bizarrste networking-Erfahrung ever (inkl. Tipps wie Du es besser machst)

Das Networking wichtig und nützlich ist, davon sind die meisten Künstler und kreativen Unternehmer mittlerweile überzeugt. Aber insgeheim fühlen sie sich oft unwohl dabei. Und das führt bisweilen zu bizarren Situationen. Diese wahrscheinlich absurdeste Erfahrung möchte ich gern mit euch teilen:

Ich bin bei einem Netzwerk-Treffen mit Menschen aus dem Theatersektor. Überall sind verschiedene Grüppchen Menschen miteinander in Gespräche vertieft. Manche kennen sich schon länger, andere begegnen sich zum ersten Mal. Die Atmosphäre ist entspannt.

Ein Dramaturg, eine Opernsängerin und ich tauschen Erfahrungen bezüglich Subventionsanfragen aus. Dann werden wir abrupt unterbrochen. Eine uns allen vollkommen unbekannte Frau drängt sich in unsere Runde und drückt uns allen ihre Visitenkarte in die Hand. „Tschüüss, ich muss weiter“ nuschelt sie und ist schon wieder verschwunden.

Wie in der Runde schauen einander perplex an. Die Situation ist sowohl komisch als auch absurd. Wir haben keine Ahnung wer die Dame ist und was wir mit ihrer Karte anfangen sollen. Darauf steht lediglich ihr Name und eine Telefonnummer. Sonst nichts – kein Hinweis darauf, was sie macht. Die Wahrscheinlichkeit, dass von uns jemand Kontakt mir ihr aufnimmt ist quasi weniger als Null.

Fast alle Selbstständigen haben eine Visitenkarte. Aber diese einfach soviel Menschen wie möglich zu zustecken, wird niemandem Kundschaft bringen. Erst recht nicht, wenn die Informationen auf der Karte unzureichend sind.

Das kann man natürlich besser machen! Hier sind 5 Tipps die dir helfen deine Visitenkarte erfolgreich einzusetzen:

  1. Deine Karte soll deutlich machen, wofür man dich gebrauchen kann

Indem Du deutlich angibst, was Du machst und für wen, wissen andere, was sie an dir haben. Das geht in Stichworten, aber auch zum Beispiel mit einem kernigen Slogan.

  1. Deine Visitenkarte als Käsewürfel

Im Käseladen darf man immer ein Stückchen probieren, zumindest in Holland. Überall stehen darum kleine Schalen mit Käsewürfeln herum. Wenn Du beim Probieren begeistert bist, kaufst Du bestimmt ein Stück von der Sorte. Mach darum deine Karte zum mini-Kunstwerk. Oder vermelde darauf eine Link zum gratis Download deines neusten Songs. Nicht nur deine Kontaktdaten willst Du vermitteln, sondern auch einen Vorgeschmack von dem, was Du zu bieten hast. Das schmeckt nach mehr…

  1. Social Media Links

Die Hemmschwelle eine unbekannte Person einfach so anzurufen ist oft hoch. Eine Freundschaftsanfrage auf Facebook oder bei LinkedIn ist viel einfacher. Indem Du Menschen mit deiner Karte dazu einlädst auf diese Weise mit dir in Kontakt zu kommen, kann eine erste Verbindung entstehen und bleibst Du auch weiterhin wortwörtlich „im Blick“.

  1. Mach eine spezielle Karte für dein neustes Produkt

Hast Du gerade ein neues Album oder Buch herausgegeben? Oder steht die neuste Ausstellung oder Aufführung vor der Tür? Mach speziell hierfür eine eigene Visitenkarte, wenn Du zum Networking losziehst. Bei online Druckereien kostet das heutzutage nur noch ein paar Zehner.

  1. Geben ist nicht seliger denn Nehmen 

Karten verteilen ist toll, aber Du weißt nie, was andere damit tun. Wenn Du selber eine Karte erhältst, hast Du damit die Kontrolle über das Follow-up.

Was sind deine besten Tipps zum Thema Networking? Hilf anderen, indem Du deine Erfahrungen mitteilst! Schreib deine Mitteilung auf meiner Webseite.

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Maaike van Steenis

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