Dies sind die einzigen 2 Arten aufzufallen

Sanne schiebt Frust. Sie verfasst Texte für diverse Auftraggeber. Manche nutzen ihre Dienste regelmäßig, andere gelegentlich.

Letztes Jahr hatte sie so einen Gelegenheitsauftrag von Brigitte, Inhaberin eines Interior Design Shops. Sie schrieb die neuen Texte für die Webseite und die alljährliche Broschüre. Die Zusammenarbeit verlief problemlos.

Überraschenderweise hörte Sanne kürzlich, dass Brigitte sich für die neue Broschüre dieses Jahr für jemand anders entschieden hatte. Während eines Coaching-gesprächs erzählt sie mir davon.

„Ich versteh es einfach nicht. Sie war zufrieden mit meiner Arbeit. Und zu teuer war ich bestimmt auch nicht. Warum nimmt sie jetzt jemand anders? War sie dann doch nicht wirklich zufrieden?“

Ich bohre ein bisschen weiter, will mehr über die Hintergründe wissen. Es scheint so, dass Sanne den Auftrag erwartungsgemäß erledigt hat. Sie lieferte genau das, was die Auftraggeberin wollte. Hielt sich an alle Absprachen. Berechnete einen fairen Preis. Und genau das war das Problem…

Indem sie genau allen Erwartungen entsprach machte sie keinerlei Eindruck. Denn eigentlich gibt es nur 2 Arten aufzufallen:

Erstens indem man weniger leistet als der Auftraggeber erwartet. Zum Beispiel indem man zu spät fertig ist, das Budget überschreitet (zu recht oder zu unrecht) oder einfach schlechtere Qualität liefert.

So Hinterlässt man auf jeden Fall einen Eindruck, den der Kunde sich merken wird. Einen schlechten Eindruck. Dieser Kunde wird sich wohl nicht wieder an dich wenden.

Die zweite Möglichkeit aufzufallen ist, indem man mehr leistet. Wenn Sanne neben den Webtexten auch ein paar wertvolle Tipps zur Gestaltung oder Einteilung der Webseite gegeben hätte, nur ein Beispiel, dann wäre sie wahrscheinlich positiv aufgefallen.

So gibt es viele Manieren, wie man dafür sorgen kann, dass ein Auftraggeber eine Zusammenarbeit in besonders guter Erinnerung behält. Zum Beispiel indem man einfach hervorragende Arbeit leistet – also viel besser als erwartet, viel schneller fertig ist als vereinbart oder extra Leistung oder Beratung einbringt, an die der Kunde noch gar nicht gedacht hatte.

Natürlich ist es überhaupt nicht verkehrt einfach nur gute, gründliche Arbeit abzuliefern. Aber es macht dich austauschbar. Und das ist – vermute ich – was Sanne passiert ist. Vielleicht hat Brigitte im Fitnessstudio oder sonst irgendwo diese begeisterte Textschreiberin kennengelernt, die einfach mehr Eindruck gemacht hat.

Das heißt nicht, dass Sanne ihre Arbeit schlecht gemacht hat. Sie hat nur zu wenig Eindruck gemacht. Letzterem sollte sie in Zukunft mehr Aufmerksamkeit schenken.

Was tust Du um einen supertollen Eindruck zu hinterlassen? Ich bin gespannt und freue mich über eure Beiträge.

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Maaike van Steenis

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