Die wichtigste Eigenschaft von erfolgreichen Künstlern ist … nicht was Du denkst!

In 2017 ist mein Buch‚ Zwischen Kunst und Cash’ in den Niederlanden erschienen. Für dieses Buch interviewte ich 11 erfolgreiche kreative Unternehmer. Ich wollte herausfinden, warum diese 11 gut von ihrer Kunst oder ihren Arbeiten leben können, während genau das so vielen anderen große Schwierigkeiten bereitet.

Natürlich hatte ich im Vorfeld so meine eigenen Ideen diesbezüglich. Eigenschaften wie Durchsetzungsvermögen, sehr talentiert und stark in Kontakt und Beziehungspflege, kurzum Networking genannt, erschienen mir wichtig. Und natürlich waren diese auch wichtig, wie sich heraus stellen sollte. Aber etwas Anderes war offensichtlich noch viel wichtiger.

Für Künstler und kreative Unternehmer ist es extrem wichtig, dass sie lernen mit Abweisung um zu gehen. Gerade wenn es um die eigene Kreation, das selbst Geschaffene geht, ist man sehr empfindlich. Du hast dein Herzblut in dieses Kunstwerk, diese Vorstellung oder diesen Entwurf gesteckt. Und wenn andere es nicht haben wollen oder nicht begeistert sind, kann das durchaus schmerzhaft sein.

Bei meinen Trainings oder Coachings begegne ich vielen, die sich durch diese Angst vor Abweisung hindern lassen. Sie haben sich 1 bis 2 Mal an eine Ausstellung oder einen Veranstalter gewendet. Sie wurden abgewiesen. Oder bekamen gar keine Reaktion. Und darum trauen sie sich jetzt nicht mehr es weiter zu probieren.

Aber genau damit schneidet man sich ins eigene Fleisch. Denn darauf warten, dass die Angebote von selber ins Haus flattern, bringt natürlich nichts. Es ist vor allem eine Frage des Durchhaltens. Sich nicht durch die Abweisungen aus dem Konzept bringen lassen. Die Trompeterin Saskia Laroo sagt es in meinem Buch so:

„Wenn 100 Menschen sagen, dass es ihnen gefällt und 1 Person nicht, dann lasse ich mich nicht leiten durch diese eine. Ich habe sozusagen Scheuklappen auf und betrachte nur die objektive Information und das Resultat“

Letztendlich ist es vor allem eine Frage realistischer Erwartungen. Wenn man auch mit einem ‚nein’ rechnet, lässt man sich dadurch nicht mehr so schnell aus dem Feld schlagen.

Auch die Macht der Mengen spielt eine Rolle. Ich kontaktiere selbst regelmäßig Veranstalter, bei denen ich gerne Workshops geben oder Lesungen halten möchte. Jedes Jahr Dutzende. Und die sagen bei weitem nicht alle JA. Ich bin mir dessen bewusst und stelle mich mental darauf ein. Der Künstler Rogier Ruys sagt es in meinem Buch viel treffender:

„Manchmal muss man an 1000 Türen klopfen, bevor eine geöffnet wird. Deine eigenen Chancen kannst Du wirklich selbst kreieren.“

Hast Du dich schon mal, oder sogar öfter, von der Angst vor Abweisung abschrecken lassen? Oder hast Du eine gute Lösung gefunden, wie Du damit umgehst? Dein Beitrag auf meiner Webseite ist herzlich willkommen.

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Maaike van Steenis

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