Busy, busy, busy …

Wie geht’s dir? … busy!

So antworten viele Kreative, wenn man sie fragt, wie es ihnen geht. Eigentlich gar nicht so logisch….‚ busy’ an sich sagt nicht soviel. Man kann gut oder angenehm‚ busy’ sein oder am Rande eines Burn-out balancieren. Sich mit Freude und Elan in ein neues Projekt stürzen ist etwas wesentlich Anderes als sich die Nächte um die Ohren schlagen mit administrativen Tätigkeiten, die man tagsüber nicht mehr geschafft hat.

Dennoch assoziieren wir‚ busy’ meistens mit Positivem. Viele Aufträge haben, erfolgreich sein, in dieser Richtung. Wobei‚ busy’ sein an sich nichts sagt über die Effizienz mit der man seine Beschäftigungen erledigt. Es gibt sogar Beweise für das Gegenteil: Bei hohem Arbeitsdruck hat man weniger Übersicht und arbeitet weniger effizient.

Meine Arbeitswochen können sehr unterschiedlich aussehen. In der einen Woche viele Termine, in der anderen fast keine. In den ruhigeren Fasen ertappe ich mich dabei, wie der Gedanke aufkommt: ‚Was denken jetzt die Anderen? Wenn ich kaum zur Tür heraus komme?’

Wobei ich gerade in diesen Tagen an meinem Laptop sehr sinnvolle Dinge tue. Wie zum Beispiel neue Online-Programme machen, Artikel schreiben und mich informieren und fortbilden, damit ich in meinem Fachgebiet up-to-date bleibe. Ich behaupte sogar, diese Fasen sind dringend notwendig damit ich meine Arbeit so machen kann, wie ich sie machen will.

Wenn wir ehrlich sind, wir kennen alle irgendwelche Leute, die immer unheimlich busy sind … aber wenig erreichen. Weil sie ihre Energie vor allem verwenden auf Dinge, die sie nicht weiterbringen. Busy sein kann nämlich auch bedeuten wenig wählerisch zu sein, wofür man seine Zeit aufwendet. Kaffee trinken mit X, Besprechung mit Y, dann noch brainstormen mit Z… Aber ist das alles sinnvoll und nötig? Oder ist es einfach die Folge der Gewohnheit zu schnell JA zu sagen zu allem Möglichen? Denn ‚busy’ ist ja positiv…

Darum schlage ich vor: Lasst uns aufhören mit der Verherrlichung von „busy, busy, busy“. In Zukunft einfach ab und zu ein Foto posten von einem Tag ohne weitere Verpflichtungen zuhause auf dem Sofa oder hinterm Laptop. Stolz sein dürfen, wenn man mit 3 Tagen Arbeit auch genug verdient um durch die Woche zu kommen. Keine Meetings mehr einberufen für Sachen, die man auch in 10 Minuten am Telefon klären kann.

Und vor allem: Wenn jemand fragt wie es uns geht voller Selbstvertrauen antworten: Super! Alles ganz entspannt!

Das ist doch mal ein guter Vorsatz für’s neue Jahr.

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Maaike van Steenis

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